Rheumatoide Arthritis

Rheumatoide Arthritis

Unter der rheumatoide Arthritis versteht man eine chronische Gelenkentzündung, die meistens an beiden Körperhälften auftritt. Nach und nach zerstört diese Krankheit die Gelenke, wodurch die Beweglichkeit stark eingeschränkt wird. Dieses kann manchmal schon über dvie Rheumafaktoren und weiten Punkten festgestellt werden.

Rheumatoide Arthritis mit Befall der Fingergelenke

Bei manchen Patienten lassen sich bereits nach wenigen Wochen nach Beginn der Erkrankung erste Gelenkzerstörungen feststellen. Die Behandlung sollte innerhalb der ersten 3 Monate beginnen, um einen möglichst großen Erfolg erzielen zu können. Die Schäden, die durch die Krankheit verursacht werden, werden dann nicht ganz so groß ausfallen. Daher sollte man bei Symptomen schnell einen Arzt aufsuchen.

Rheumatoide Arthritis Finger In Deutschland leiden etwa 1 % der Bevölkerung unter der rheumatoide Arthritis. Frauen leiden 3-mal öfter unter der Krankheit. Sie kann in absolut jedem Alter auftreten.

Ursachen und Risikofaktoren

4.1.1

Die rheumatoide Arthritis wird zu den Autoimmunkrankheiten gezählt. Das Immunsystem greift also das eigene Gewebe an. Trotz ausgiebiger Forschung kann bisher nicht gesagt werden, worin die Ursachen dieser Fehlsteuerung liegen. Es gibt eine genetische Veranlagung, sodass sie zum Beispiel bei erbgleichen Zwillingen sehr oft auftritt. Rauchen soll den Ausbruch besonders begünstigen. Der Krankheitsverlauf wird hierdurch außerdem verschlechtert. Bei der rheumatoide Arthritis stehen die Gelenke ganz klar im Mittelpunkt des Entzündungsprozesses. Das Immunsystem kann nicht mehr zwischen “Eigen” und “Fremd” unterscheiden, weshalb sich die Entzündung gegen das eigene Gelenkgewebe richtet. Durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher entzündeter Zellen und Eiweißmolekülen kommt es zuerst zu einer Schwellung der Schleimhaut im jeweiligen Gelenk. Danach wuchert die Schleimhaut schließlich. Die Substanzen, die hierbei gebildet werden, zerstören Knorpel und Knochen. Ohne eine Behandlung würden Knochen und Gelenke vollkommen zerstört werden. Das Gelenk selbst wäre also nicht mehr funktionsfähig.

 

Prognose und Verlauf

Sollte die rheumatoide Arthritis nicht behandelt werden, dann verläuft die Krankheit sehr verschieden. Innerhalb von Wochen oder Monaten könnte sie alle Gelenke befallen oder aber jahrelang auf ein paar Gelenke beschränkt bleiben. Sollte die Erkrankung nicht behandelt werden, dann können die befallenen Gelenke immer weniger bewegt werden bis sie schließlich völlig versteifen. Starke Schmerzen und Arbeitsunfähigkeit gehören oftmals zum Krankheitsverlauf. Die Lebensqualität wird stark beeinträchtigt. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist bei Erkrankten etwa 3 bis 13 Jahre geringer. Der Grund hierfür ist der Befall anderer Organe, wie Lunge, Herz oder auch Darm. Vor allem wenn das Herz oder die Blutgefäße beschädigt werden, kommt es oft zu einem verfrühten Tod.

Moderne Rheumatherapien können jedoch besonders gut helfen. In der anfänglichen Phase können moderne Medikamente den weiteren Verlauf wirkungsvoll beeinflussen. Je früher die rheumatoide Arthritis behandelt wird, umso besser lassen sich Schäden vermeiden. Sogar die Chance, die Erkrankung vollständig aufzuhalten, erhöht sich bei einer Frühbehandlung um das 3-Fache.

Die Versorgung der Betroffenen hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, jedoch wird manchen Patienten immer noch nicht rechtzeitig und angemessen geholfen. Grund hierfür ist in vielen Fällen, dass der Patient nicht rechtzeitig zum Arzt geht. Aber auch eine späte Überweisung an einen Spezialisten führt zu einer späten Erkennung der Krankheit. In Deutschland gibt es ohnehin wenige Rheumatologen, sodass die Wartezeiten in den Praxen oft unheimlich lange sind.

Einer Arthritis vorbeugen

Wer unter Arthritis leidet sollte dafür sorgen, dass er einen ruhigen, ausgeglichenen Lebenswandel führt. Stress kann sich auf die Erkrankung negativ auswirken und das Krankheitsbild verschlimmern. Man kann dem Stress im normalen Alltag nicht immer ausweichen, aber man kann versuchen, besser mit ihm umzugehen. Sinnvoll ist es, Entspannungsübungen in den Alltag zu integrieren. Wem es möglich ist, der sollte dazu ruhig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und an einem Kurs teilnehmen, bei dem man autogenes Training, Yoga oder andere Entspannungstechniken unter fachmännischer Hilfe erlernen kann.

Auch die Gelenke sollten nicht übermäßig stark belastet werden. Extreme Freizeitsportarten sollten im eigenen Interesse unterbleiben. Sportarten, welche die Gelenke sehr stark belasten sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Hierzu zählen Gewichtheben, Fußball oder Tennis.

Obwohl eine Überlastung der Gelenke vermieden werden sollte, so sollen die Gelenke doch bewegt werden. Es ist nicht günstig, wenn der Betroffene jeder Bewegung aus dem Weg geht und nur auf der Couch sitzt. Moderater Sport, der gelenkschonend ist, ist durchaus erwünscht. Geeignete Sportarten sind beispielsweise schwimmen oder Aqua-Gymnastik. Auch walken – nicht joggen – oder einfach nur eine halbe Stunde zügig spazieren gehen sind für den Körper und die Gelenke sehr empfehlenswert.

Auch von innen kann man vorbeugend tätig werden. Generell ist es vernünftig, sich ausgewogen und vollwertig zu ernähren. Sehr wichtig für alle Formen der Gelenkerkrankungen ist es, dass der Patient ein möglichst normales Gewicht hat. Jedes Kilogramm an Körpergewicht, welches zu viel auf die Gelenke drückt, kann für den Patienten zur schmerzhaften Last werden und die Gelenke zusätzlich belasten. Patienten, die unter Erkrankungen der Gelenke leiden sollten im eigenen Interesse darauf achten, dass sich ihr Körpergewicht möglichst in einem normalen Rahmen bewegt. Übergewicht soll unbedingt vermieden werden. Man muss sich dazu nicht unbedingt auf eine strenge Diät setzen – es sei denn, es ist bereits massives Übergewicht vorhanden. In diesem Fall sollte man mit seinem behandelnden Arzt darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt, um medizinisch vertretbar abzunehmen. Eine Nulldiät ist nicht angezeigt. Sie würde den Körper viel zu sehr belasten. Außerdem wird der Körper in diesem Fall nicht ausreichend mit wichtigen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen versorgt. Das Hauptaugenmerk bei der Ernährung sollte darauf liegen, dass der Körper mit allem versorgt wird, was er braucht. Dazu zählen auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die für eine reibungslose Körperfunktion unerlässlich sind.

Osteochondrose

Mit Muskelaufbau und gesunder Ernährung Osteochondrose bekämpfen

Osteochondrose ist eine degenerative Knochenveränderung der Wirbelkörper, die auch den Knorpel befällt. Sie kann an den Gelenken und an der Wirbelsäule auftreten. Knorpel besitzen kleine Blutgefäße und wird daher nur durch die Zwischenzellflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt. Ist der Körper übersäuert, entsteht ein Basen- und damit Mineralstoffdefizit und eine Unterversorgung von Knochen, Knorpel und Gelenken.

Den Degenerationsprozess aufhalten
Die Osteochondrose ist eines der 400 bekannten rheumatoiden Krankheitsbilder. Wurde eine Osteochondrose festgestellt, hat sich die Bandscheibe bereits in ihrer Ausdehnung verringert und sie arbeitet nicht mehr einwandfrei als Stoßdämpfer. Bei der Erkrankung verstärkt sich auch die Abnutzung an den Wirbelkörpern selbst. Nicht selten wölben sich die Bandscheiben sogar vor.

Die Osteochondrose der Wirbelsäule entsteht infolge von jahrelanger Fehlhaltung, einseitiger Belastung und einer Verkrümmung der Wirbelsäule. Sie verläuft genau wie Rheuma in mehreren Stadien, hat aber ihre Ursache in Veränderungen der Knochen und des Knorpels, weniger in den Sehnen und Muskeln. Auch chronische Entzündungen wie Rheuma können die Folge von jahrelangen Fehlhaltungen sein. Zunächst stellen sich bei Osteochondrose Verkrümmungen ein, später Degenerationen an den Knochen und im dritten Stadium verhärten die Knochen. Rückenschmerzen sind unvermeidbar. Häufig tritt zusätzlich eine Arthrose auf, es kann auch zu Entzündungen und Rheuma kommen.

Behandlung der Osteochondrose
Linderung der Schmerzen bringen physikalische Therapien wie Massagen, Elektrotherapien, Wärmepackungen, Moorbäder und Rotlicht. Ist das akute Stadium abgeklungen, kommt es darauf an, die Gelenkigkeit innerhalb der Wirbelsäule zu verbessern. Das erreicht man meistens durch Gymnastik. Es ist wichtig, die stützende Muskulatur der Wirbelsäule zu kräftigen. Das geschieht vor allem durch gezieltes Bauchmuskeltraining. In der Rückenschule lernt der Erkrankte eine bessere Haltung einzunehmen und rückenschonendes Heben. Aktive Therapien sind passiven Therapien vorzuziehen, auch wenn ein Stützkorsett Erleichterung bringen kann. Auch bei Rheuma ist Bewegung immer besser als Ruhestellungen. Denn das verschlimmert nur den Zustand der Gelenke und Knochen.

Gesunde Ernährung kann den Zustand verbessern
Um der Degeneration entgegenzuwirken, ist es notwendig, seinem Körper viele leicht verwertbare Mineralien zuzuführen. Denn Übersäuerung führt zu einem Nährstoffdefizit und kann Osteochondrose ebenso wie Rheuma begünstigen. Wer seine Ernährung auf überwiegend basische Kost umstellt, kann dazu beitragen, dass wieder Knochensubstanz aufgebaut wird.

Bei Osteochondrose handelt es sich um eine degenerative Erkrankung, die entweder aufgrund von Abnützungs- und Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule oder aufgrund einer Störung der Knochenbildung aus Knorpelgewebe, also der chondralen Ossifikation, entsteht.

Häufig Betroffene Stellen von Osteochondrose:

  • Halswirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Lendenwirbelsäule
  • Bandscheibe / Bandscheibenvorfall

Je nach Lokalisation der Osteochondrose kann es zu Schmerzen im Nacken, im Kreuz oder im unteren Rückenbereich kommen.

Von Osteochondrose können aber auch Gelenke, wie das Kniegelenk bzw. die Wachstumsfugen der Knochen betroffen sein. Die häufigste Form dieser Erkrankung ist die Osteochondrosis intervertebralis, die meist im höheren Alter aufgrund von einer übermäßigen Abnützung der Wirbel im Rücken entsteht. Durch körperliche Arbeit, zu wenig Bewegung oder eine ungünstige Körperhaltung werden die Bandscheiben der Wirbelsäule in bestimmten Bereichen stark zusammengedrückt. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum hinweg, können die Bandscheiben ihrer Funktion, nämlich Druckbelastungen abzufedern, nicht mehr richtig nachkommen. In weiterer Folge wird vermehrt Druck auf die nachfolgenden Wirbel ausgeübt. Der Körper versucht dieses Ungleichgewicht auszugleichen, indem es zur Ausbildung von so genannten Osteophyten kommt.

Dabei handelt es sich um krankhafte Veränderungen an den Rändern der Wirbelsäule. Um den erhöhten Druckgegebenheiten besser angepasst zu sein, bilden die Wirbel also knöcherne Auswüchse, durch welche der Druck auf eine vergrößerte Fläche trifft und so etwas besser abgefedert werden kann. Die knöchernen Ausläufer an den Enden verursachen jedoch Reibung am angrenzenden Wirbel, was für Betroffene schmerzhaft ist.

Je weiter sich diese knöchernen-Ausläufer ausbreiten können, desto weiter fortgeschritten ist die Osteochondrose, was letztlich zu einer Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts / Wirbelkörpern führen kann.

Eine Skoliose oder eine starke Belastung der Wirbelkörper also eine Veränderung können auch die Ursache für die Schmerzen sein.

Obwohl grundsätzlich jeder Abschnitt der Wirbelsäule von Osteochondrose betroffen sein kann, ist sie am häufigsten an der Lendenwirbelsäule zu finden, da die Bandscheiben hier dem meisten Druck ausgesetzt sind.

Die zweithäufigste Form von Osteochondrose ist die Osteochondrosis dissecans. Dabei kommt es zu einer nicht entzündungsbedingten Zersetzung von Knochengewebe. Im Gegensatz zur Osteochondrosis intervertebralis tritt diese Erkrankung meist nach Traumen, etwa nach Sportunfällen, auf.

Die Osteochondrosis dissecans betrifft vor allem das Kniegelenk. Kommt es zur Überbelastung eines Gelenks, versucht der Körper durch die vermehrte Bildung von Knorpelmaterial die Druckbelastung für das Gelenk zu verringern. In einem gesunden Gelenk wird das gebildete Knorpelmaterial in Knochengewebe umgebaut, dieser Prozess wird als chondrale Ossifikation bezeichnet. Dieser Prozess ist bei der Osteochondrosis dissecans jedoch gestört, wodurch sich eine dicke Schicht aus Knorpel entwickelt.

Da Knorpelgewebe kein eigenes Blutgefäßsystem besitzt, wird es durch Diffusion mit Nährstoffen versorgt. Durch die dicke Knorpelschicht können die darunter liegenden Schichten jedoch nicht mehr ausreichend versorgt werden und sterben ab. Letztlich kann dies bis zur Abstoßung eines Teils der Gelenkfläche führen.

Das abgestoßene Fragment befindet sich dann frei im Gelenk und wird als Gelenkmaus bezeichnet.

Die Osteochondrosis dissecans geht nicht selten mit starken Schmerzen einher. Es gibt noch weitere Formen von Osteochondrose, die jedoch sehr selten sind.

Die richtige und frühzeitige Diagnosestellung ist bei einem Osteochondroseleiden sehr wichtig.

Nicht selten leiden Menschen jahrelang unter starken Rückenschmerzen und wissen nicht, was diese verursacht bzw. was sie dagegen tun können. Da es viele mögliche Gründe für Rückenbeschwerden gibt, muss der behandelnde Arzt zuerst eine ausführliche Anamnese im Rahmen eines Patientengesprächs erheben. Nach der körperlichen Untersuchung kann der praktische Arzt in den meisten Fällen bereits eine Verdachtsdiagnose stellen.

Um die Verdachtsdiagnose zu bestätigen, muss sich der Patient einer Röntgenuntersuchung unterziehen. In Röntgenaufnahmen sind die knöchernen Ausläufer, welche typisch für die Osteochondrosis intervertebralis sind, meist deutlich zu erkennen. Neben dem Röntgen können auch andere bildgebende Verfahren wie CT- oder MRT- Untersuchungen durchgeführt werden. Erst nachdem die Diagnose gesichert ist, kann eine individuell auf den Patienten und seine Bedürfnisse und Beschwerden eingestellte Therapie eingeleitet werden.

Betroffenen Menschen berichten, dass sie schon früher Rückenschmerzen hatten obwohl sie Rücken Training gemacht haben. Die Beschwerden von Patienten wurden über die Jahre anders obwohl keine Veränderungen von Sport oder Fitness zu erkennen waren.

Grade bei Rückenschmerzen eignet sich Sport zur Linderung der Osteochondrose bitte machen Sie nur mit Rücksprache eines Arztes (Klink) Rücken und Wirbelsäule Übungen .
Die Rückenschmerzen treten sehr oft im Bandscheiben Bereich auf. Grade bei langer Bewegung reiben die Knochen aufeinander und machen Probleme, sollten Sie dieses Spüren nehmen Sie Kontakt zu einen Arzt auf da es sich bereits um einen Verschleiß oder Morbus handeln kann.

Beim Verdacht auf Osteochondrose sollten beim Behandeln eine Klinik aufgesucht werden um Ihre Gesundheit nicht zu gefährden dort bekommen Sie auch eine Ausführliche Beratung.

Tipps:

Oftmals kommen schmerzen beim Auftreten oder sogar beim liegen und sitzen im unteren Rücken Bereich auf dann sollte spätestens mit einer Behandlung begonnen werden um ausstrahlen an Nerven und die Wirbeln zu vermeiden. Suchen Sie einen Therapeuten Ihres Vertrauens auf. Weitere Ursachen die Auftreten können: Morbus Perthes die orthopädische Kinderkrankheit. Als Ursachen geht man von einer Durchblutungsstörung aus. Die Folgen sind meist Rückenschmerzen im jungen Alter.

Zusammengefasst:

Bei Osteochondrose handelt es sich um einen Verschleiß der Knorpel und die Wirbelkörper wie die Bandscheibe reiben aufeinander. Dadurch können Nerven im Bereich der Bandscheibe eingeklemmt werden die weitere Schmerzen Verursachen. In vielen Fällen kann es auch zu Skoliose kommen die häufig im Halswirbelsäule auftritt. Eine Behandlung ist eine gezielte Stärkung der Muskeln um den Verschleiß Bereich.